Manchmal fühl’ ich mich verloren und allein,
als ob niemand meine Worte hört oder versteht, was ich mein.
Ich frag’ mich, ob ich jemals gut genug sein werd,
ob ich die Schule schaff, denn ich placker’ wie ein Pferd.
Doch manchmal sehne ich mich nach Flucht und Ruhe,
vor all den Erwartungen und dem Druck,
Probeliegen ist nicht, auch zu früh für die Truhe.
Es gibt Augenblicke, in denen ich in Wut ausbrech’,
weil alles schiefgeht und mich verletzt,
doch ich werd’ nicht aufgeben, nicht aufgeben jetzt,
denn ich weiß, dass ich stark bin und dass meine Kraft noch wächst.
Ich werd’ meine Traurigkeit annehmen und umarmen,
um meine Unsicherheit und Angst zu besiegen
und meine Wunden zu verarmen.
Ich weiß, ich bin nicht allein auf meiner Reise,
ich hab Familie und auch Freunde,
die haben Respekt vor meiner Art und Weise.
Also werd’ ich in der Schule kämpfen und meine Stimme erheben,
um meine Gefühle zu teilen und meine Träume zu leben.
Ich weiß,
dass meine Träume groß sind und nicht immer leicht zu erreichen,
doch ich werde kämpfen und mich nicht unterkriegen lassen,
nicht weichen.
[2023/April] Originalversion